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  • AutorenbildHerbert Frei

Das Frühjahr geht zu Ende, der Sommer kommt

Aktualisiert: 14. Juni 2023

Einige Highlights der letzten drei Wochen.


Das Nordborder im Westen: Die Multiflora-Hybride 'Asta von Parpart' (hinten am Spalier) ist eine der schönsten Züchtungen von Rudolf Geschwind (1898). Sie produziert eine schwache Nachblüte. Im Vordergrund links die Persische Rose 'Alissar Princess of Phoenicia' von Harkness (2013), rechts die Polyantharose 'Gruss an Aachen' von Geduldig (1909), die David Austin als Vorbild für seine Züchtungen diente. Der farblich etwas unpassende Türkenmohn ist vermutlich die Sorte 'Beauty of Livermere'. Zwei Versuche, ihn loszuwerden, missglückten, sodass wir ihm nun ein Bleiberecht eingeräumt haben.

Das Nordborder im Osten: Multiflora-Hybride 'Geschind's Schönste' (ca. 1900), moderne Kletterrose 'Jasmina' (2005), Multiflora-Hybride 'Maria Lisa' (1925), die vermutlich erste Noisette-Rose 'Champney's Pink Cluster' (um 1902).

Die ungwöhnliche, zierliche Polyantharose 'Baby Faraux' (1924) im Vordergrund, die Persische Rose 'Eyes for You' im Hintergrund.

Unser 'Moschata-Border', so genannt wegen drei Rosa moschata, wovon eine im Vordergrund zu sehen ist: 'Cornelia' von Pemberton, 1925. Im Hintergrund blüht die Azalee 'Purple Splendor'.

Zwei kommen sich näher: Links die Remontantrose 'Souvenir du Dr Jamain' (Lacharme 1865) am Obelisken, rechts die Moschatahybride 'Cornelia'.

Eine unserer Lieblinge: Die Bourbonrose 'Mme Isaac Pereire' (1881). Der reichste Pariser Bankier seiner Zeit liess die Rose nach seiner Frau benennen, was in diesen Kreisen bedeutete, dass vor den Namen des Ehemanns ein "Mme" kam. C'est si simple.

Erkerborder (Südfassade) mit Blick zur Pergola, mit den in die Höhe geschossenen Rosa chinensis 'Mutabilis'.

Das selbe Border in die Gegenrichtung. Im Vordergrund die Persische Rose 'Eyes for You' und eine Libertia grandiflora.

Carpenteria californica, eine 2-3 m hoher Strauch aus Kalifornien, gedeiht bei uns in durchlässiger Erde, mit viel Kies durchmischt, unter einem Balkon (also sehr trocken) und geschützt vor kalten Winden durch den Erker.

Hier hat die Natur eifrig mitgestaltet: Kleines Idyll unter den Himalaya-Birken.

Diesen Teil auf der obersten Rasenterrasse haben wir Ende 2022 stark umgestaltet, nachdem sich der Hallimasch bemerkbar machte. Wir entfernten die ohnehin überalterten grossen Deutzien, verlängerten die Eibenhecke (Eiben sind angeblich gegenüber dem Hallimasch resistent), plazierten zwei bestehende Deutzia x hybrida 'Monte Rosa' in symmetrischer Weise um und bepflanzten die Staudenbeete neu.

Drei Kontinente im Zürcher Steingarten: Europa (Mittelmeer) mit Gladiolus communis var. byzantinus, Südafrika mit Moraea spathulata und Chile mit Libertia caerulescens (syn. Libertia sessiliflora).

Blick vom Balkon auf die Büro-Terrasse: Pelargonien auf dem Sims, am Spalier die Kordes-Kletterrose 'Sympathie', ein moderner Klassiker, und das Topfarboretum mit dem Laub des Rododendron 'Fragantissimum" und des Cercis canadensis 'Rising Sun'.

Die kompakte Girlandenhortensie 'Runaway Bride', eine Neuheit, blüht entlang den ganzen Zweigen - ideal für das alte Steingefäss.



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