• Herbert Frei

Ein verfrühter Höhepunkt

Erreichte der Garten früher im Juni den Höhepunkt - will heissen: eine üppige Vielfalt an Blüten, das Laub noch frisch -, hat sich dies im Zeichen des Klimawandels geändert. Während sich die Pfingstrosen um die Pfingsten foutieren und schon vorher (ver)blühen, feiern die meisten Rosen schon Ende Mai ihre Hochzeit.

Das Rhodobeet - so genannt in Ermangelung eines besseren Namens, aber nebst Rhodos allerhand weitere Gehölze umfassend, die einen sauren Boden benötigen - erlebt seinen dritten Frühling. Welch ein Unterschied zu 2016, als hier noch eine grosse Fichte jede ansprechende Bepflanzung verunmöglichte!

Das Erker-Border, vor der Südfassade, im Morgenlicht. Die Portlandrose 'Rose de Resht', die Rosa chinensis 'Mutabilis' und die Englische Rose 'Queen of Sweden' harmonieren ausgezeichnet mit den unverwüstlichen Schwertlilien (Iris). Die Bergenien entlang des Plattenweges beruhigen die Szenerie mit ihrem grossflächigen Laub.


Der Schattengarten, eingerahmt von blühenden Deutzien, muss Ende Mai vor allem mit den Formen und Farben des Laubes überzeugen, sind doch die Lenzrosen, Elfenblumen, Hundszähne, Trillium, Kamelien und Magnolien verblüht.

Die Persische Rose 'Eyes for You' vor der Azalee 'Purple Splendor'.

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