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    Am Hang

    Angesichts der Hanglage nahm bereits Architekt Otto Bickel eine Terrassierung des Gartens vor. Die Absätze, resp. Terrassen verband Bickel mit Kunststeintreppen, die noch heute in originaler Form erhalten sind. Am topografischen Konzept Bickels haben wir nichts geändert; es hat sich aus unserer Sicht bewährt.

    Die nach Süden gerichtete Hanglage bedeutet aus gärtnerischer Sicht, dass der Garten nicht nur steil ist, sondern auch relativ sonnig und trocken. Für die Bepflanzung und die Pflege ergeben sich daraus besondere Herausforderungen, aber auch Chancen.

    Als Vorteil empfinden wir die Tatsache, dass sich Pflanzen an einem Hang wie in einer Arena präsentieren. Eine Staffelung wie in einem flachen Garten ist nicht a priori nötig, da sich die Pflanzen normalerweise nicht gegenseitig verdecken. Auch muss man sich in einem Hang bei der Arbeit weniger stark bücken; andererseits ist die Plazierung von Trittsteinen schwieriger. Ein Problem kann die  Bewässerung darstellen, da das Wasser eher abläuft als in den Boden eindringt.