• Herbert Frei

African addiction

Aktualisiert: vor 14 Stunden

Wir lieben sie, die südafrikanischen Geophyten, vor allem jene aus dem Drakensberg, wo wir zweimal mit Elsa Pooley, Autorin von zwei Standardwerken über die Flora jener Region, "botanisierten". Die "Südafrikanerinnen" sind fast immer von unaufdringlicher Eleganz, aber manchmal auch etwas eigenwillig und unberechenbar.


Von links: Gladiolus papilio, Tulbaghia violacea, Gladiolus papilio 'Ruby', Gladiolus dalenii, letztere zum Leidwesen von Silvian orange ...

Gladiolus papilio, die man am Fuss der Drakensberge in feuchten Wiesen antrifft. Deutlich anspruchsvoller als ihre enge Verwandte G. papilio 'Ruby'.

Gladiolus papilio 'Ruby'. Herkunft unklar, aber vermutlich eine Form der Gladiolus papilio. Sehr robust und zuverlässig, versamt sich bei uns mittlerweile, leider nicht standfest an Hängen.

Gladiolus dalenii, in Südafrika eine beliebte Gartenpflanze und für die Züchtung der modernen Gartenhybriden verwendet.


Ein kompakter, winterharter Agapanthus: 'Silver Baby', mit leichtem blauen Picotée-Effekt.

Diverse Gartenformen von Agapanthen aus England. Die Mehrheit sind bei uns winterhart, aber zu gross für die mixed borders. So müssen sie halt ihr Leben als Kübelpflanzen auf dem Garagenvorplatz fristen, im Winter in der Garage.

Eine Dietes iridioides, die stark einer Moraea gleicht. Wir haben noch wenig Erfahrung mit dieser Staude. Sie blühte dieses Jahr eher zurückhaltend.

Galtonia candicans; nicht so elegant wie andere Geophyten, aber robust. Wir kennen sie ebenfalls vom Naturstandort her.


Kniphofia galpini 'St. Gallen', eine Selektion des Botanischen Gartens St. Gallen, gehört zu den kompakten Kniphofien.

Crinum moorei, Busch-Hakenlilie, gehört zu den Amaryllisgewächsen, in einer Gärtnerei für einheimische Pflanzen in der Nähe von Durban erworben. Leider nicht winterhart und ziemlich "raumgreifend", daher im Kübel, aber unglaublich anspruchslos und zuverlässig.

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