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  • AutorenbildHerbert Frei

Wüchsiger April

Aktualisiert: 26. Apr. 2023

Fast jeden Tag regnet es und die Temperaturen, wenngleich zögerlich, steigen. So sollte das Frühjahr sein; die Pflanzen danken es.

Ein Blick auf den mittleren Teil des Schattengartens. Der Cercis canadensis unten in der Mitte lässt sich noch Zeit mit dem Laub, dafür blühen Hundszahn, Fritillaria und Kamelien um die Wette.

Der untere Teil des Schattengartens. Die kleinblättrige Magnolie 'Fairy Lime' (rechts) geizt mit Laub, nicht aber mit Blütenknospen. Der robuste Bodendecker Cardamine trifolia hat sich in den letzten Jahren stark ausgebreitet; über seinem dunkelgrünen Laub schweben die filigranen weissen Blüten. Im Hintergrund blühen Viburnum tinus und ein Rhodendron.

Camellia x williamsii 'Donation' mit Blüten so gross wie Untertassen, von leuchtend-seidigem Rosa und erstaunlich wetterfest, auch bei wechselhaftem Aprilwetter.

Wie nennen es das Moosrosenborder, auch wenn der Grund dafür erst im Sommer offensichtlich wird. Jetzt sind es noch Iberis, Bergenien, Brunnera und Daphne x transatlantica, die, eher diskret, Farbe beisteuern. Leider fiel die Ulmus parvifolia dem Hallimasch zum Opfer. An ihre Stelle trat ein Citrus trifoliata 'Flying Dragon' (vormals Poncirus trifoliata), ein Gedrehter Bitterorangenbaum (unten links). Wir sind gespannt auf die Blüten, die nächstens aufgehen sollten!

Und hier ist sie nochmals, die Daphne x transatlantica 'Pink Fragrance' aus dem Moosrosenborder. Der heisse, lehmig-trockene Hang scheint ihr zu behagen. Sie blüht, ausser im Winter, fast ständig.

Gefüllte weisse Narzissen kombinierten wir auf unserer "Landzunge" mit schwarzroten Lenzrosen.

Die Bluebells, auch Hasenglöckchen genannt, sind bei uns schon längst ausser Kontrolle geraten und tauchen auf, wo es ihnen gerade gefällt - und das ist fast überall. Solange sie blühen, ein durchaus erfreuliches Ereignis; nachher darf der Gärtner oder die Gärtnerin dafür sorgen, dass das üppige, zusehends schlappe Laub nicht die nachwachsende Vegetation meuchelt.

Viburnum davidii, auch Immergrüner Kissenschneeball genannt, hat attraktive lanzettliche Blätter. Die Blüten duften und produzieren dunkelblaue Steinfrüchte. Die Dickmaulrüssler lieben sein Laub.

Die Daphne x susannae 'Anton Fähndrich' thront über dem Steingarten, eine vergleichsweise unkomplizierte Hybride zwischen D. collina und D. arbuscula, vom bekannten Alpingärtner Jakob Eschmann sen. nach dem Entdecker benannt.

Carex elata 'Bowles Golden', hier in Blüte, verwenden wir im Steingarten. Es gedeiht auch im Halbschatten und ist nicht so invasiv wie andere Carex. Vor dem Ziergras führt das Allium amethystinum 'Red Mohican' ein ziemlich ungezügeltes Ballet auf.

Den ehemaligen Einstiegsschacht zum (ausser Betrieb gesetzten) Öltank funktionierten wir zu einem Moorbeet um, wo dieser Rhododendron williamsianum 'Andrea' Platz fand. Uns gefielen nicht nur seine Blüten, sondern auch das hübsche ovale Laub.

Choisya x dewitteana 'White Dazzler' (auch als Ch. ternata 'White Dazzler' bezeichnet), die Mexikanische Orangenblume, so genannt wegen ihres Duftes, ist an geschützten Lagen ein sehr dankbarer Strauch: immergrün, kompakt, mehrmals blühend und duftend, mit hübschem Laub. Links vor der Choisya in Loropetalum chinense, ein sehr dekoratives Kleingehölz mit dunkelrotem Laub und hellroten Blüten. Es muss aber im Winter mit Vlies geschützt werden.

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