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  • Herbert Frei

Sizilien im Januar

Aktualisiert: 26. Jan.

Wer den Winter bei uns nicht mag, kann es mit Sizilien versuchen. Die Temperaturen sind mild (wir hatten in der ersten Hälfte Januar 15 bis 17 Grad am Schatten), ideal für Stadtbesichtigungen und Wanderungen. An Monumenten aus allen Epochen, wilden Landschaften, botanischen Hotspots und kulinarischen Highlights fehlt es in Sizilien nicht. Selbst auf blühende Stauden und Gehölze muss man nicht verzichten.

Ein gigantischer Ficus macrophylla ssp. columnaris mit den typischen Brettwurzeln im Botanischen Garten von Palermo.

Ein weiterer Ficus macrophylla im Botanischen Garten.

Citrus grandis 'Maxima' im Botanischen Garten. Diese Zitrusfrucht zählt zu den grössten.

Die Königspalme (Roystonea regia) wächst natürlicherweise in tropischen und subtropischen Gebieten, fühlt sich im frostfreien Botanischen Garten von Palermo aber ebenso wohl.

Mitten in Palermo steht der landschaftlich und botanisch attraktive Monte Pellegrino, der zu einer Rundwanderung einlädt. Das blühende Gras scheint ein Pennisetum zu sein. Die Baumskelette stammen vermutlich von einem Waldbrand.

Vom Monte Pellegrino eröffnen sich spannende Ausblicke auf das Meer und Palermo.

Erst Anfang Januar und schon blühen die Mandelbäume!

Spektakuläre Vegetation begleitet den Wanderer.

Mit dem Zug ist man von Palermo aus rasch in der malerischen Stadt Cefalu mit ihrem steilen "Hausberg" (Rocca di Cefalu), einer seit griechischer Zeit befestigten Felskuppe, heute zugleich archäologische Zone und Naturschutzgebiet. Gelb blüht der Klee, weiss der Asphodelus ramosus.

Asphodelus ramosus ((Xanthorrhoeaceae), der Ästige Affodill.

Milchfleckdistel (Galactites tomentosa, Asteraceae)

Früher unzugänglich wegen der Mafia, ist der Bosco die Ficuzza bei Corleone heute ein Naturpark mit alten Flaumeichenbeständen und schönen Wanderwegen (mitfinanziert von der EU). Der Wanderweg verläuft teilweise auf einem aufgegebenen Bahntrassee.

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