• Herbert Frei

»Wiederherstellungs-Chirurgie« an unseren Himalaya-Birken

Schnee, Stürme und Starkregen haben unseren drei Birken (Betula utilis var. jacquemontii) dieses Jahr ziemlich zugesetzt. Ihr Habitus glich zusehends dem einer Trauerweide, wie das erste Bild zeigt. Birken richten sich, sind sie einmal niedergedrückt, nicht mehr auf, im Gegensatz zu vielen anderen Bäumen. Durch einen starken Rückschnitt hat Baumpfleger Michel Brunner (c/o pro arbore) die Bäume entlastet und sie anschliessend mit Lederschlaufen aneinandergekoppelt, um ihre Stabilität zu erhöhen.


Gut zu sehen, wie Schnee, Stürme und Starkregen die drei Birken aus der kompakten Gruppenform gedrückt haben.

Michel Brunner an der Arbeit, immer mit Seilen gesichert. Unsere dreibeinige japanische Niwaki-Leiter leistet dabei gute Dienste.

Die Birken haben sich gelichtet und bereits von selbst deutlich aufgerichtet. Nun werden sie mit Lederschlaufen noch aneinandergekoppelt.

Das Ergebnis von mehreren Stunden Arbeit: Die drei Birken wirken wieder als kompakte und schlanke Gruppe.



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